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200 Jahre Schloss-Schule Ilvesheim

Wege ins Leben - Bildung im Blick

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Ilvesheimer Schloss
Ilvesheimer Schloss

Willkommen auf der virtuellen Zeitreise durch 200 Jahre Schloss-Schule Ilvesheim. 
Entdecken Sie die Geschichte, die Menschen und die Visionen, die unser Haus seit 1826 prägen.

Von den bescheidenen Anfängen als erste Schule für blinde Kinder in Baden mit nur einem einzigen Schüler bei Donaueschingen über Stationen in Bruchsal und Freiburg bis zum Einzug in das Hundheimsche Schloss zu Ilvesheim – die Schloss-Schule Ilvesheim steht für Kontinuität und Innovation.

"Bildung ist nicht das Füllen eines Eimers, sondern das Entzünden eines Feuers." — William Butler Yeats

Durchstöbern Sie die verschiedenen Aspekte unserer Einrichtung und erleben Sie die Vielfalt unseres Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums mit Internat.

Bildung im Wandel der Zeit

Eine Zeitreise durch zwei Jahrhunderte Bildung, Mut und Innovation

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Zeichenkissen
Zeichenkissen

Vom ersten blinden Schüler in einem ehemaligen Kloster bis zum modernen Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum – die Geschichte der Schloss-Schule ist zugleich ein Stück Bildungs- und Sozialgeschichte Baden-Württembergs. Heute ist sie eine bekannte staatliche Einrichtung ihres Förderschwerpunkts im Land und begleitet Kinder und Jugendliche mit Blindheit oder Sehbehinderung von der Frühförderung bis zum Schulabschluss. 

Die wichtigsten Meilensteine

1826 – Alles beginnt mit einem Schüler

• Gründung der Blindenerziehungsanstalt am 8. Juli 1826 im ehemaligen Kloster Mariahof bei Donaueschingen 

• Der erste Schüler heißt Karl Ludescher 

1828 – Der Staat übernimmt Verantwortung

• Umzug nach Bruchsal

• Bereits 11 Schülerinnen und Schüler

• Übernahme durch den badischen Staat – nach Berlin die zweitälteste Blindenschule Deutschlands 

1837 – Neue Heimat in Freiburg

• Wegen steigender Schülerzahlen und besserer medizinischer Versorgung Umzug nach Freiburg 

1868 – Ankunft in Ilvesheim

• Das barocke Schloss wird zur Blindenschule umgebaut 

• Die Schülerinnen und Schüler reisen mit dem Zug bis Ladenburg und gehen die letzten Kilometer zu Fuß nach Ilvesheim 

• Seitdem ist das Schloss die Heimat der Schule 

1898–1914 – Lernen fürs Leben

• Ausbau der beruflichen Ausbildung (u. a. Korbmacherei und Bürstenbinderei) 

• Erweiterung der Gebäude, Dampfheizung und Wasserversorgung verbessern die Lebensbedingungen 

1902/03 – Die Schule wächst

• Ein neues Gesetz stärkt die Bildung für Kinder mit Behinderungen 

• Die Schülerzahlen steigen deutlich, das Schloss erhält einen Anbau 

1918/19 – Hilfe für Kriegsblinde

• Nach dem Ersten Weltkrieg werden 46 kriegsblinde Soldaten umgeschult 

1939–1945 – Kriegsjahre

• Das Schloss wird militärisch genutzt 

Unterricht findet an Ausweichorten statt, viele Schülerinnen und Schüler werden verlegt 

1946 – Neubeginn

• Mit 50 Schülerinnen und Schülern beginnt nach Krieg und Plünderung wieder der Unterricht 

1953–1966 – Neue Aufgaben

• Das Land Baden-Württemberg übernimmt die Trägerschaft 

• Einführung des 9. Schuljahres 

• Eigene Klassen für sehbehinderte Kinder 

• Frühförderung und Ausbildung von Lehrkräften werden aufgebaut 

1968–1978 – Modernisierung

• Neubauten für Schule, Kindergarten und Wohnheime 

• Krankengymnastik, Psychologie und Förderklassen ergänzen das pädagogische Angebot 

• Der Schulkindergarten wird eröffnet 

• Die Abteilung Gent (Geistige Entwicklung) wird 1972 gegründet

1988–1997 – Die Schule der Zukunft entsteht

• Neues Schulgelände mit Fachräumen, Sporthalle und Wohnheimen 

• Realschule und Angebote für mehrfachbehinderte Schülerinnen und Schüler kommen hinzu 

• Gründung des Medienberatungszentrums / Textservice 1992

Ab 2002 – Digitalisierung und Innovation

• Digitale Medien, iPads und elektronische Hilfsmittel werden selbstverständlich 

• Unterstützte Kommunikation und interdisziplinäre Teams erweitern die Förderung 

• Digitale Bücher erleichtern den Zugang zu Wissen 

2013 – 3D-Druck

• Anschaffung des ersten 3D-Druckers 

• Tastbare Modelle erleichtern das Lernen blinder Schülerinnen und Schüler 

2014 – Schülerfirma

• Der „Postservice" startet als Kooperation mit der Gemeinde Ilvesheim 

ab 2014 - erfolgreiche Sportler

• Unsere Goalballer vertreten als Landesmeister regelmäßig das Land Baden-Württemberg bei dem Wettbewerb „Jugend trainiert für Paralympics“ in Berlin. In den kommenden Jahren stehen sie häufig auf dem Treppchen: 2x Gold, 2x Silber und 1x Bronze 

• Durch eine Kooperation mit den „Heartracern“ wird Triathlon ein festes Angebot. Regelmäßige Turnierteilnahmen folgen

2018 – 150 Jahre im Schloss

• Großes Jubiläum der Blindenschule in Ilvesheim 

2020–2023 – Gemeinsam durch die Pandemie

• Kreative Unterrichtsformen und digitale Lösungen sichern Bildung und Betreuung 

2021 sportliche Auszeichnung

• Kultusministerin Theresa Schopper überreicht die Plakette als "Partnerschule der Olympiastützpunkte“ als erstes SBBZ in Baden-Württemberg

2023–2025 – Engagement und Auszeichnungen

• Kooperation mit den Special Olympics World Games 

• 20 Jahre "Kultur im Dunkeln" 

• Teilnahme an der Schulkunstausstellung 

• Die Schule spricht sich 2025 in einer Selbstverpflichtung gegen Rassismus und für Toleranz aus.
Sie wird "Schule mit Courage / Schule gegen Rassismus"

2026 – 200 Jahre Schloss-Schule

• Rund 190 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 100 Lehrkräfte und viele Angestellte in weiteren Professionen gestalten gemeinsam die Zukunft einer Schule, die seit zwei Jahrhunderten für Teilhabe, Bildung und Innovation steht. 


Wussten Sie schon?

Beim Umzug 1868 legten die Schülerinnen und Schüler den letzten Weg von Ladenburg nach Ilvesheim zu Fuß zurück. 


Mit dem Bau des Neckarkanals (1921–1925) entstand in Ilvesheim eine markante Ausbuchtung, die bis heute als „Blindenbad“ bekannt ist. Schüler der Blindenschule nutzten die Stelle für den Schwimmunterricht. Die Jugendlichen liefen die rund ein Kilometer lange Strecke vom Schloss zum Kanalufer zu Fuß. Bis heute ist es ein geschichtsträchtiger Ort nahe der Feldbrücke, der an die tiefe Verwurzelung der Blindenschule in der Gemeinde Ilvesheim erinnert.


Das Schloss

Architektur und Lebensraum

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Schloss im Sonnenuntergang
Schloss im Sonnenuntergang

Herzstück der Schloss-Schule

Das Schloss Ilvesheim bildet das architektonische und namensgebende Zentrum unserer Einrichtung. Wo einst der Adel residierte, befindet sich seit 1868 die staatliche Schule für Blinde und Sehbehinderte. Heute verbindet das Areal auf einzigartige Weise historische Pracht mit modernem, barrierefreiem Lernen. 


Barocke Pracht: 

Der dreistöckige Hauptbau mit seinen charakteristischen vier Ecktürmen und Zwiebelhauben stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und zeigt typische Elemente der Barockarchitektur.

Schlosspark und Gärten: 

Die weitläufigen Parkanlagen bieten den Schülern viel Raum für Erholung, Spiel und gezielte pädagogische Aktivitäten im Freien. 

Moderne Anbauten: 

Respektvoll in die historische Umgebung eingefügt, ergänzen moderne Schul-, Fach- und Therapiegebäude das geschichtsträchtige Ensemble.


Zeittafel zur Schlossgeschichte

1689: 

Vollständige Zerstörung der mittelalterlichen Vorgängeranlage, der Erlenburg, im Pfälzischen Erbfolgekrieg.

1701: 

Aufbau des heutigen Barockschlosses auf den Trümmern der Erlenburg durch den Bauherren Lothar Friedrich von Hundheim.

1855: 

Das Adelsgeschlecht von Hundheim stirbt aus; das Schloss fällt an den badischen Staat.

1868: 

Einzug der Blindenschule – das Schloss wird dauerhaft sozialer Lern- und Lebensort.

1903/1904: 

Errichtung eines großen Seitenflügels im Westen (1968 für die Modernisierung wieder abgerissen).

1968–1976: 

Umfassende Erweiterung durch den Bau neuer Unterrichts- und Wohnheimgebäude auf dem Altgelände.

1989–1992: 

Neubau von modernen Fachraum- und Sportgebäuden für eine optimale Förderung.

1993–1997: 

Fertigstellung der restlichen Gebäude auf dem Neugelände.

1990er-Jahre: 

Aufwendige, denkmalgerechte Renovierung der historischen Barockgebäude. 

Internat - Mehr als nur ein Bett

Ein Zuhause für unsere Schülerinnen und Schüler

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Internatsschüler beim Tandemfahren

Die Internate an der Schloss-Schule Ilvesheim


Unsere beiden Internate bieten Kindern und Jugendlichen mit Blindheit oder Sehbehinderung ein Zuhause auf Zeit. Hier erleben sie Gemeinschaft, finden Unterstützung im Alltag und erhalten die Möglichkeit, ihre Selbstständigkeit zu entwickeln und neue Erfahrungen zu sammeln. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes im Mittelpunkt.

Unser Grundgedanke


In beiden Internaten schaffen wir eine vertrauensvolle und familiäre Atmosphäre, in der sich die Kinder und Jugendlichen angenommen und wohlfühlen können. Wir begleiten sie auf ihrem Weg zu mehr Selbstständigkeit, fördern ihre persönlichen Stärken und unterstützen sie dabei, ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden.

Für wen sind die Internate da?

Internat 1

Im Internat 1 leben blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler, die die Bildungsgänge Lernen, Grundschule, Hauptschule oder Realschule besuchen. Für sie bietet das Internat einen verlässlichen Rahmen zum Lernen, Leben und Wachsen.

Internat 2

Im Internat 2 wohnen blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche mit zusätzlichen Beeinträchtigungen sowie erhöhtem Unterstützungs-, Pflege- oder medizinischem Bedarf. Die meisten von ihnen besuchen den Bildungsgang Geistige Entwicklung. Hier erhalten sie eine individuelle Begleitung, die auf ihre besonderen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Wohnen und Leben in den Internaten

Internat 1


Die Kinder und Jugendlichen leben in vier familienähnlichen Wohngruppen. Gemeinsam gestalten sie ihren Alltag, lernen Verantwortung zu übernehmen und erleben ein lebendiges Miteinander.

Internat 2


Im Internat 2 wohnen die Schülerinnen und Schüler in kleineren Wohngruppen, die eine besonders individuelle Betreuung ermöglichen. Neben pädagogischen Fachkräften stehen auch pflegerische und medizinische Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Was uns wichtig ist


In beiden Internaten fördern wir:


  • Selbstständigkeit und lebenspraktische Fähigkeiten
  • Mobilität und Orientierung
  • soziale Kompetenzen und Gemeinschaftssinn
  • persönliche Stärken und Interessen
  • Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Erholung, Entspannung und Wohlbefinden

Im Internat 2 gehören darüber hinaus pflegerische Unterstützung und die enge Zusammenarbeit mit therapeutischen und medizinischen Fachkräften zum Alltag.

Freizeit und gemeinsame Erlebnisse


Freizeit bedeutet für uns, Neues auszuprobieren, Freundschaften zu erleben und gemeinsam Spaß zu haben. Deshalb bieten beide Internate vielfältige Aktivitäten und Arbeitsgemeinschaften an – zum Beispiel Sport, Schwimmen, Musik, Kreativangebote, Kochen und Backen, Ausflüge sowie Feste im Jahreslauf.

Gemeinsam für die Kinder und Jugendlichen


Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern, Schule, Therapeutinnen und Therapeuten sowie weiteren Partnern ist uns besonders wichtig. Gemeinsam begleiten wir die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung und schaffen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre schulische, persönliche und soziale Entfaltung.

Die Schule - Lernen überall

Vielfalt unter einem Dach

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PC mit Braille-Zeile
PC mit Braille-Zeile

Die Schule – Das Herzstück unserer Einrichtung

Herzlich willkommen im Schulbereich der Schloss-Schule Ilvesheim! Auch wenn unser offizieller Name ("Sonderpädagogisches Bildung- und Beratungszentrum") das Wort „Schule“ nicht mehr direkt enthält: Die schulische Bildung ist und bleibt das lebendige Herzstück unserer großen und vielfältigen Einrichtung.

Hier begleiten, fördern und fordern wir Kinder und Jugendliche auf ihrem individuellen Bildungsweg. Unser Schulbetrieb gliedert sich in zwei große Abteilungen:

Abteilung GHRL

Diese Abteilung umfasst ein breites Spektrum an Bildungsgängen, die optimal auf die unterschiedlichen Lernbedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler abgestimmt sind:

Grundschule:

Der gemeinsame Start in das Schulleben.

Sekundarstufe:

Weiterführende Bildung mit Haupt- und Realschule.

Bildungsgang Lernen:

Gezielte, individuelle Unterstützung beim Lernen.

Abteilung GENT: Bildungsgang Geistige Entwicklung

Ganzheitliche Förderung und lebenspraktische Orientierung für Schülerinnen und Schüler mit speziellem Unterstützungsbedarf.

Erfahren Sie auf den folgenden Unterseiten mehr über die pädagogischen Konzepte, die Abschlüsse und das Schulleben in den einzelnen Bereichen


„EinBlick“ in den Bungalow

- die Arbeit in Grundschule und Grundstufe Lernen

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Der Hahn Fred
Der Hahn Fred

Zu Besuch bei Hahn Fred

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3/4 in den Stunden zum Tier des Monats ausführlich mit Hahn, Henne und Küken beschäftigt haben, ist es nun endlich so weit: Ein Besuch bei Paulas Hühnern!

Die besondere Begegnung mit lebenden Tieren, die man anfassen kann, ermöglicht eine Erfahrung „in“ erster Hand. Ganz behutsam dürfen alle ein Küken halten und der Hahn Fred lässt sich geduldig streicheln und abtasten. Kamm und Kehllappen fühlen sich ganz weich und anders an als an unserem ausgestopften Hahn in der Schule!

Begreifen statt nur hören

Begriffsbildung als eines der Kernelemente der Blindenpädagogik prägt den Schulalltag in der Grundschule und der Grundstufe des Bildungsgangs Lernen. Vielfältige Lerngänge, Realbegegnungen, Modelle und taktile Materialien erweitern das Weltwissen der Schülerinnen und Schüler.

Mit viel Engagement entwickeln die Lehrkräfte immer wieder neue Lernmaterialien, erstellen individuelle Arbeitsblätter, die den besonderen Sehanforderungen jedes einzelnen Kindes entsprechen und entwerfen taktile Medien, um Sachverhalte zu verdeutlichen. So werden Inhalte begreif- und erfahrbar!

Selbst ausprobieren macht stark

Handlungsorientierung in Unterricht und Lebensalltag ist für die Entwicklung zur Selbständigkeit elementar und steht jederzeit im Vordergrund. Nicht nur reden, sondern es selbst ausprobieren! So macht Lernen Spaß!

Fünf Jahre für sicheren Schrifterwerb

Die Verlängerung der Grundschulzeit auf 5 Jahre bietet Raum, um Inhalte intensiver zu bearbeiten und mit ausreichend Zeit zu vertiefen. Auch dem zusätzlichen Zeitbedarf beim Erlernen der Brailleschrift wird so Rechnung getragen.

noch 2 Punkte mehr

Seit 1999 beginnen wir das Lesen- und Schreibenlernen mit Eurobraille – einer PC-tauglichen Brailleschrift-Variante mit 8 statt 6 Punkten. Dies ermöglicht einen reibungslosen Übergang vom Buchstabenlehrgang zur Arbeit am Computer. So können die Kinder zeitnah auch schriftlich mit Sehenden kommunizieren und z.B. einen Brief an die Oma schreiben.


Mittendrin und voll im Blick

Die Sekundarstufe am SBBZ Ilvesheim

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Ein Schüler erkundet ein Modell

Die Sekundarstufe I unserer Schule vereint die Bildungsgänge der Hauptschule und Realschule. Unser oberstes Ziel ist es, junge Menschen mit dem Förderschwerpunkt Sehen optimal auf ein selbstbestimmtes Leben, den Beruf oder den Übergang auf weiterführende Schulen vorzubereiten. Das Besondere bei uns: Barrieren werden abgebaut, der Leistungsanspruch bleibt hoch.


Gleiche Ziele, gleiche Abschlüsse

Für unsere Schülerinnen und Schüler gelten die gleichen Bildungspläne wie an den allgemeinen Schulen in Baden-Württemberg. Auch die adaptierten Abschlussprüfungen sind identisch mit denen der Regelschulen. Durch eine intensive und passgenaue Prüfungsvorbereitung sorgen wir dafür, dass unsere Absolventinnen und Absolventen die exakt gleichen Chancen für ihren weiteren Lebensweg erhalten.


Spezialisierte Ausstattung und Fachmethodik

Damit das Lernen ohne Einschränkungen gelingt, arbeiten wir im Unterricht gezielt mit fachadäquaten Modellen und taktilen Materialien.


  • Digitales Arbeiten nach E-Buchstandard: Digitale Schulbücher werden so aufbereitet, dass sie perfekt barrierefrei genutzt werden können.
  • Geometrie zum Anfassen: Im Mathematikunterricht nutzen wir speziell für blinde und sehbehinderte Jugendliche selbstentwickelte Zeichenwerkzeuge.
  • Hilfsmittel im Fokus: Der differenzierte Einsatz optischer und digitaler Hilfsmittel gehört bei uns zum Standard.


Das eigene Unterrichtsfach: MKBS

Ein echtes Herzstück unserer Abteilung ist das eigene Fach MKBS (Medienkompetenz für Blinde und Sehbehinderte). Hier erlernen die Jugendlichen essenzielle Fähigkeiten für die moderne Lebens- und Arbeitswelt:


  • Blindschreiben am PC im bewährten 10-Finger-System
  • Die vollständige Bedienung des PCs über Tastatur-Kurzbefehle (ohne Maus)
  • Professioneller Umgang mit Vergrößerungshilfen, Bildschirmlesegeräten und modernen Tafelkameras


Individuelle Profilierung und exklusive Wahlpflichtfächer

Abgerundet wird das Lernangebot durch maßgeschneiderte Wahlpflichtfächer. Neben AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales) und Französisch bieten wir das Fach WuV (Wirtschaft und Verwalten) an. Dieses Profil gibt es in dieser Form exklusiv nur bei uns, um die ökonomische und administrative Kompetenz praxisnah zu fördern.


Ganzheitlich stark: Themenwochen und Identität

Schule ist mehr als Unterricht. In regelmäßigen Themenwochen widmen wir uns intensiv den Bereichen Medienkompetenz, sozialem Lernen und der Stärkung der eigenen Persönlichkeit. Der offene, reflektierte Umgang mit der eigenen Sehbehinderung hilft den Jugendlichen, Selbstbewusstsein aufzubauen. Ein starker Fokus liegt zudem auf dem beruflichen Übergang, bei dem wir eng mit Partnern zusammenarbeiten, um den Start in Ausbildung oder Beruf zu ebnen.


Schwerpunkt Sport: Identität durch Bewegung

Als „Partnerschule des Sports“ nimmt Bewegung bei uns einen besonderen Stellenwert ein. Sport dient an unserer Schule dazu, trotz Einschränkungen ein gesundes Körperbewusstsein und eine starke Identität aufzubauen. Unsere Paradedisziplin ist Goalball: In dieser rasanten Sportart stellen unsere Teams regelmäßig den Baden-Württemberg-Meister und vertreten unsere Schule mit Stolz und großem Erfolg beim Paralympics-Finale („Jugend trainiert für Paralympics“) in Berlin.

Bildungsgang Lernen

Gemeinsam stark werden

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im Bildungsgang Lernen
im Bildungsgang Lernen

Willkommen beim Bildungsgang Lernen am SBBZ Ilvesheim – einem Ort, an dem wir sehbehinderte, hochgradig sehbehinderte und blinde Kinder und Jugendliche optimal auf ihrem Lebensweg begleiten. Unser Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die neben ihrer Sehschädigung weitere Unterstützung in kognitiven, sprachlichen, motorischen oder sozialen Bereichen benötigen.

Unser Profil für den Lernerfolg:

  • Individuelle Ziele:
    Wir setzen auf maßgeschneiderte Lern- und Förderpläne.
  • Praxisnah:
    Der Unterricht ist handlungsorientiert und in Fächerverbünden organisiert.
  • Starke Begleitung:
    Kleine Klassen von maximal acht Schülern garantieren intensive Betreuung.
  • Zwei Stufen:
    Die Schulzeit gliedert sich in eine 4-jährige Grundstufe und eine 5-jährige Hauptstufe.

Gemeinsam stark werden

Gerade in der Pubertät wirft der Umgang mit der eigenen Behinderung viele Fragen auf. Deshalb stärken wir gezielt das Selbstbewusstsein und die Selbstwirksamkeit unserer Jugendlichen. Ein vielfältiges Angebot aus Sport, Kunst und Musik – wie Klettern, Judo, Goalball, Werken, Chor oder Band – hilft dabei, eigene Stärken zu entdecken.

Abschlüsse und Perspektiven

Unser Unterricht basiert auf dem Bildungsplan Förderschwerpunkt Lernen in Baden-Württemberg, kombiniert mit den sonderpädagogischen Profilen für Blinde und Sehbehinderte. Nach neun Schulbesuchsjahren erwerben die Schülerinnen und Schüler ein entsprechendes Abschlusszeugnis. Unser Ziel ist es dabei immer, durch bestmögliche Förderung auch den Wechsel in die Hauptschule zu ermöglichen.

Die Abteilung Geistige Entwicklung

Der Einzelne im Mittelpunkt

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Individuelle Sehförderung
Individuelle Sehförderung

Herzlich willkommen im Bildungsgang Geistige Entwicklung (GEnt)

Bei uns steht jeder einzelne Mensch im Mittelpunkt. Eine optimale pflegerische und medizinische Versorgung sowie die passende Lagerung sind für unsere Schülerinnen und Schüler die Basis, um aktiv am Unterricht teilzunehmen.

Strukturierter Alltag und vielfältiges Lernen

Unser Schulalltag wird durch einen verlässlichen Stundenplan strukturiert. Neben den klassischen Fächern wie Deutsch, Mathematik, Sport, Schwimmen, Religion, Musik und Kunst setzen wir auf projektorientierten Unterricht, der den Tag und die Woche lebendig gestaltet.

Lebensraum Schule: Gemeinschaft und Selbstständigkeit

Unsere Schule ist ein Ort der Begegnung, an dem Freundschaften geschlossen werden. Das großzügige Schulgelände bietet allen Kindern und Jugendlichen den Raum, sich frei und selbstständig fortzubewegen.

Highlights im Schulalltag sind u.a.:

  • Frische Küche:
    Das täglich vor Ort frisch zubereitete Essen in unserer Kantine ist ein echtes Highlight für die Schulgemeinschaft.
  • Freizeitangebote:
    Neben dem Unterricht runden abwechslungsreiche Arbeitsgemeinschaften (AGs) unser Angebot ab.


Wir sind Experten für Ihr Kind: 

  • individuelle Bildungsangebote
  • medizinische Behandlungspflege
  • gute Hilfsmittelversorgung
  • flexible Übergänge
  • breites Bildungsangebot
  • viele Feste
  • Erziehung zur Selbstständigkeit als durchgängiges Prinzip
  • freundliche Menschen und Atmosphäre
  • Orientierungs- und Mobilitätstraining sowie Training in den Komptenzen Lebenspraktische Fertigkeiten
  • Unterricht in Klassen, Kleingruppen und Einzelförderung
  • differenzierter Unterricht
  • enge Zusammenarbeit mit den Eltern, Erzieherinnen und Erziehern und Erziehungspartnern
  • gut ausgebildetes Fachpersonal
  • gut ausgestattete Fachräume
  • Kooperationen mit unterschiedlichen Einrichtungen


Blitzlichter aus der Abteilung

Johanna, 13:
Beim Besuch einer Familie, um sich unsere Schule anzuschauen, berichtet Johanna stolz: „Die Neigungsgruppe Lego / Playmobil war meine Idee im Barcamp.“


3 Schüler Berufschulstufe, Vertretungsstunde Hauswirtschaft, Thema „Reinigen des Badezimmers“:
Es stehen im Unterricht keine Reinigungsmittel, Gummihandschuhe, etc…, die zur Vermittlung des Themas notwendig sind, zur Verfügung.
Vorschlag der Lehrerin: „Eigentlich müssten wir zu Rewe gehen und Reinigungsmittel einkaufen. Aber uns reicht die Zeit nicht.“
Motiviert ermuntern die Schüler die Lehrerin, zum Einkaufen zu gehen um Reinigungsmittel und Putzhandschuhe zu kaufen. Alle 3 Schüler besitzen einen Ausgehschein. Wir verabreden, uns am Regal mit den Reinigungsmitteln zu treffen. Souverän finden die Schüler aufgrund ihres erfolgreichen Trainings im Bereich Orientierung und Mobilität zum Regal und auch die entsprechenden Reinigungsmittel.




Frühkindliche Bildung

Der Anfang zählt

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Visuelle Förderung mit Lichschnüren
Visuelle Förderung mit Lichschnüren


Frühkindliche Bildungsangebote von der Geburt bis zum Übergang in schulische Bildungsangebote nach Vollendung des 6. Lebensjahres beeinflussen nachweislich die Entwicklung der Gehirnstruktur. Im kindlichen Gehirn bilden und verstärken sich durch Reize und Erfahrungen unzählige synaptische Verbindungen zwischen Nervenzellen – ein Prozess, der die Basis auch für zukünftige Lern- und Bildungsprozesse der heranwachsenden Person bildet.

Unterstützung für Kinder und ihre Familien


Die Sonderpädagogische Beratungsstelle mit Förderschwerpunkt Sehen an der Schloss-Schule Ilvesheim begleitet und unterstützt Familien kosten- und rezeptfrei – und weit über den Rhein-Neckar-Kreis hinaus. Sie fördert Kinder mit unterschiedlichen Sehbeeinträchtigungen vom Babyalter bis zum Schuleintritt.

Die Förderung sollte möglichst früh beginnen, denn grundsätzlich reift das Sehen eines Kindes in den ersten Lebensjahren heran.

Sehen und Entwicklung ganzheitlich fördern


Eine Sehbehinderung, eine hochgradige Sehbehinderung, Blindheit und auch visuelle Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen wirken sich auf die gesamte kindliche Entwicklung aus. Folglich beeinflussen die Angebote der Frühförderung im Förderschwerpunkt Sehen auch die motorische, kognitive, sprachliche und sozial-emotionale Entwicklung des Kindes.

Förderung im Alltag


Die spezifische Förderung findet sowohl im häuslichen Bereich des Kindes als auch in Institutionen wie Kinderkrippen, Kindertagesstätten oder Kinderheimen statt. Bezugspersonen werden dabei unterstützt, Förderimpulse in den Alltag zu integrieren und geeignete Spielmaterialien sowie Hilfsmittel einzusetzen. So erhält das Kind die kontinuierliche Förderung, die es für seine Entwicklung benötigt.

Individuelle Diagnostik als Grundlage


Um jedes Kind bestmöglich zu fördern, erfolgt zunächst eine sonderpädagogische Diagnostik. Auf Grundlage eines aktuellen augenärztlichen Berichtes, eines Anamnesegesprächs und geeigneter Beobachtungs- und Testverfahren wird der individuelle Entwicklungs- und Lernstand des Kindes erfasst.

Angebote für Familien


Das Angebot der Beratungsstelle umfasst Elterngespräche, Elternabende, Familienangebote, Feste, Ausflüge sowie die Beratung und Begleitung bei Übergängen in Kindertageseinrichtungen oder die Schule.

Beratung und Fortbildung für Fachkräfte


Darüber hinaus bietet das Team der Frühförderung Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Schulkindergärten sowie in inklusiven Unterstützungsangeboten an.

Gemeinsam neue Wege gehen


„Neue Wege entstehen, indem wir sie gehen.“ (Franz Kafka)

Mit fachlicher Kompetenz, Empathie und Zuversicht begleitet die Beratungsstelle Familien auf ihrem Weg. Im Mittelpunkt stehen dabei die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sowie die größtmögliche Selbstständigkeit des Kindes.

Der Schulkindergarten

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Fledermaus und Eule

Den Schulkindergarten besuchen Kinder mit Sehbeeinträchtigung ab 3 Jahren bis zur Einschulung, welche später an der Schloss Schule oder anderweitig erfolgen kann.

Unsere Gruppen und die pädagogische Ausrichtung

Der Schulkindergarten hat zwei Gruppen: die Eulen- und die Fledermausgruppe. In beiden steht das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Diese werden durch sonderpädagogische Begleitung und Förderung sukzessive erweitert und gefestigt.

Aufgrund der Sehbeeinträchtigung können verschiedene Entwicklungsbereiche verzögert sein: Motorik, Sprache, sozial- emotionales Verhalten und Kognition. 

Ganzheitliche Förderung im Wochenplan

Daher gibt es einen Wochenplan, der rhythmisiert Angebote wie Morgenkreis, Würzburger Sprachprogramm, Zahlenland, Experimente, Zirkus (Psychomotorik), Schwimmen, Kochen und einiges mehr zur ganzheitlichen Förderung der kindlichen Entwicklung umfasst.

Spezielle Sehförderung und Diagnostik

Ein Raum des Schulkindergartens ist speziell für die Sehförderung gestaltet. Er ist für Kinder während der Freispielzeit zugänglich, wird aber auch für Einzelförderungen oder zur Sehdiagnostik genutzt. 

Freispielzeit und Gemeinschaft

Das Kind kann autonom zwischen Angeboten wie Bauen, Malen mit Wasserfarben, Spielen in der Puppenecke, Schaukeln, Kneten, Rutschen, Lesen von Bilderbüchern und vielem mehr auswählen.

Frühstück, Mittagessen und Nachmittagssnack nehmen die Kinder gemeinschaftlich ein.

Basale Stimulation und Unterstützte Kommunikation

Für Kinder mit einem hohen Förder- und Unterstützungsbedarf in der körperlich-motorischen Entwicklung werden Materialien der basalen Stimulation eingesetzt.

Mit ihnen wird die Eigenwahrnehmung des Kindes gefördert. Außerdem entsteht eine non-verbale Kommunikation, die von den Lehrkräften nach dem dialogischen Prinzip aufgenommen und vertieft werden kann.

Auch auf unterschiedliche Medien der Unterstützen Kommunikation wird im Schulkindergarten zurückgegriffen.

Vorbereitung auf die Schule und Schriftspracherwerb

Zur Förderung der Vorläuferfähigkeiten sowohl für den späteren Schriftspracherwerb als auch im mathematischen Bereich werden unterschiedliche Sinneskanäle genutzt.

Durch Reim- und Klatschspiele, Silbieren, Vorleseangebote etc. lernen blinde, hochgradig sehbehinderte und sehbehinderte Kinder die Sprache in ihrer lautlichen Struktur zu erkennen. Bilderbücher sind visuell und taktil erfahrbar. Anhand von Materialien wie beispielsweise "Auf der Taststraße zur Punktschrift" und "Alex und Lilani entdecken die Buchstaben" begegnet das Kind spielerisch der Punktschrift und wird allmählich an dieses Schriftsystem herangeführt.

Ausflüge und Feste

Selbstverständlich finden während eines Schuljahres auch Ausflüge in den Wald, zum Bauernhof oder ins Museum statt. Außerdem werden Feste gemeinsam gefeiert.


Sonderpädagogischer Dienst

Beratung und Unterstützung an der allgemeinen Schule

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Zwei Kinder mit Monokular
Einführung in die Hilfsmittelnutzung
Der Sonderpädagogische Dienst an der Schloss-Schule Ilvesheim berät und unterstützt seit 1994 Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderung oder Blindheit, die wohnortnah eine allgemeine oder berufliche Schule zielgleich besuchen - und das von Klasse 1 bis zum Abitur oder der abgeschlossenen Berufsausbildung. Des Weiteren berät der Sonderpädagogische Dienst Kinder und Jugendliche in zieldifferenten gruppenbezogenen Settings an allgemeinen Schulen.  

Die sonderpädagogische Beratung und Unterstützung erfolgt während des Unterrichts oder danach, an der Schule oder zu Hause, in Einzelsituationen oder gemeinsam in der Gruppe in überregionalen Schülerkursen (BLUBS).

Grundlage sind ein augenärztlicher Bericht und eine Überprüfung des funktionalen Sehens unter Alltagsbedingungen. Ziel aller Bemühungen ist die selbständige Lebensführung und die Teilhabe an Beruf und Gesellschaft.

Gestaltung von Übergängen

Damit Übergänge vom Kindergarten in die allgemeine Schule oder von der Schule in den Beruf gut gelingen, ist ein zeitlicher Vorlauf enorm wichtig. So ist es möglich, alle Kooperationspartner rechtzeitig zu informieren und die benötigten Rahmenbedingungen für die Beschulung eines Kindes oder Jugendlichen mit Sehbehinderung oder Blindheit an der allgemeinen Schule vor Ort zu schaffen.

Spezifisches Curriculum

Dem Sonderpädagogischen Dienst obliegt die Aufgabe, die Inhalte des spezifischen Curriculums für Schülerinnen und Schüler mit Sehbehinderung oder Blindheit zur vermitteln. Hierzu zählen die Schulung im Umgang mit den Hilfsmitteln, sehbehindertenspezifische Arbeitsweisen an PC, iPhone oder iPad, die Bedeutung nonverbaler Kommunikation oder bestimmter Notationen in Mathematik oder den Naturwissenschaften, um nur einige Beispiele zu nennen. Durch eine kontinuierliche Lern- und Entwicklungsbeobachtung wird der aktuelle Stand der Schülerinnen und Schüler erfasst.

Besondere Lern- und Unterstützungsangebote für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler (BLUBS)

Genauso wichtig wie die gezielte Förderung ist der Austausch mit Peers, die die Situation, als einziger in der Klasse mit sehenden Mitschülerinnen und Mitschülern zu lernen, gut kennen. Deshalb bietet der Sonderpädagogische Dienst unter dem Titel "BLUBS-Kurse" speziell abgestimmte Schülerkurse an. Die Angebote werden auf der Seite: https://blubskurse.de vorgestellt.

Zusammenarbeit mit Eltern und Schule

Zentral für den Erfolg ist die Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern und den Lehrkräften, die in der Klasse unterrichten.

Eltern und Erziehungsberechtigte blinder Kinder und Jugendlicher erhalten über das Schuljahr verteilt das Angebot digitaler Online-Eltern-Informationsabende. Der Sonderpädagogische Dienst unterstützt Familien sehbehinderter oder blinder Kinder bei der Beantragung von Hilfsmitteln, eines Schwerbehindertenausweises, eines Trainings in Orientierung und Mobilität oder einer Assistenzkraft für den Unterricht oder Klassenfahrten.

Die Lehrkräfte vor Ort erhalten Informationen zur Sehbehinderung der Schülerinnen und Schüler und der Auswirkung auf den Alltag und das Lernen sowie Hinweise zur Unterrichtsorganisation und zu geeigneten Lern- und Unterrichtsmaterialien. Der Sonderpädagogische Dienst berät zum Nachteilsausgleich und unterstützt bei der Beantragung digitaler Schulbücher und angepasster Prüfungen. In Sensibilisierungsstunden werden die Mitschülerinnen und Mitschüler auf die Bedarfe der Schülerin/des Schülers mit Sehbehinderung oder Blindheit aufmerksam gemacht.

Zuständigkeit

Der Sonderpädagogische Dienst der Schloss-Schule ist überregional tätig: Bei blinden und hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern von Nordbaden bis Freiburg zuständig; bei Schülerinnen und Schülern mit Sehbehinderung liegt die Zuständigkeit im Neckar-Odenwald-Kreis und für Schülerinnen und Schüler in Sekundarstufe I und II sowie an beruflichen Schulen in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis.

Netzwerkarbeit

Die Netzwerkarbeit mit augenärztlichen Praxen sowie die überregionale Zusammenarbeit mit den anderen sonderpädagogischen Diensten und staatlichen Schulämtern spielt eine wichtige Rolle.

Innerhalb Baden-Württembergs arbeiten alle Sonderpädagogischen Dienste Förderschwerpunkt Sehen auf dieselben Standards hin.

Stimmen zum Sonderpädagogischen Dienst

"Es ist schön, wie viel Mut und Freude der Schüler mitbringt 😊.
Vielen Dank, dass Sie ihn und uns so zuverlässig unterstützen!"
(Zitat einer Lehrkraft der allgemeinen Schule)

"Wenn man inklusiv Abitur macht, dann sind die Materialien in Mathe nicht barrierefrei. Dann hat man nicht automatisch die taktilen Abbildungen. Das muss eine Assistenzkraft machen, das muss im Vorfeld da sein. Sonst sitzt man im Unterricht und die anderen arbeiten und man verliert den Anschluss." 
(Zitat einer blinden Schülerin)


Das Medienberatungszentrum

Von Ilvesheim aus ins ganze Land

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Bücherstapel
Schulbücher für die Übertragung

Landesweites Kompetenzzentrum im FSP Sehen an Schulen in Baden-Württemberg – seit 1992.

Gegründet im Jahr 1992, arbeitet das Medienberatungszentrum/Textservice daran, die Zugänglichkeit von Medien für Schülerinnen und Schüler im FSP Sehen herzustellen. Seine Zuständigkeit erstreckt sich über das gesamte Bundesland Baden-Württemberg.

Das Angebot richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer für Sonderpädagogik im Förderschwerpunkt Sehen, die an den SBBZ sowie in den Sonderpädagogischen Diensten tätig sind. Als übergeordnetes Kompetenzzentrum berät, schult und unterstützt das MBZ die Fachkräfte vor Ort, die diese Expertise direkt in der täglichen Arbeit mit Schülerinnen und Schülern sowie deren Familien einsetzen.

Digitale Teilhabe im inklusiven Schulalltag gelingt, wenn Medien, Technik und Kompetenzen Hand in Hand gehen. Die Arbeit des MBZ stützt sich deshalb auf drei wesentliche Säulen sowie eine starke bundesweite Vernetzung:

1. Barrierefreie Bildungsmedien (Textservice BW)

Der Textservice ist die zentrale Anlaufstelle in Baden-Württemberg für die Versorgung mit barrierefreien Lehr- und Lernmaterialien.

A) Barrierefreie Schulbücher

Der Textservice organisiert die landesweite Bereitstellung von Unterrichtsmedien für Schülerinnen und Schüler an SBBZ und allgemeinen Schulen. Als befugte Stelle nach § 45d UrhG stellt der Textservice digitale barrierefreie Bildungsmedien in der hauseigenen Bestell-Cloud bereit. Das Angebot teilt sich in zwei wesentliche Bereiche:

  • Übertragungen nach E-Buch-Standard: Für blinde und hochgradig sehbehinderte Schülerinnen und Schüler überträgt der Textservice gedruckte Schulbücher in blindenspezifisch aufbereitete digitale Dokumente. Der E-Buch-Standard stellt sicher, dass diese Dateien über Sprachausgaben, Braillezeilen oder Vergrößerungssoftware vollkommen flexibel, konvertierbar und barrierefrei gelesen werden können.
  • PDF-Bereitstellung für sehbehinderte Schülerinnen und Schüler: Im Rahmen des Vertrages der Länder mit dem Verband Bildungsmedien e. V. fordert der Textservice Unterrichtsmaterialien als PDF an und stellt sie digital bereit, sobald Lehrerinnen und Lehrer für Sonderpädagogik den spezifischen Bedarf vor Ort festgestellt haben.
  • barrierefreie Abbildungen: Beteiligung am ERASMUS Projekt 3D4VIP, federführende Entwicklung einer internationalen 3D-Druck und Abbildungsdatenbank https://tactiles.eu.

B) Zentrale Prüfungen & Vergleichsarbeiten

In enger Kooperation mit dem IBBW (Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg) überträgt der Textservice landesweit Abschlussprüfungen, Lernstandserhebungen und offizielle Vergleichsarbeiten. Das MBZ berät Lehrerinnen und Lehrer für Sonderpädagogik zudem umfassend bei allen Fragen des Nachteilsausgleichs im Förderschwerpunkt Sehen.

2. Passgenaue Ausstattung mit Hilfsmitteln

Barrierefreie Medien entfalten ihre Wirkung erst, wenn das richtige Hilfsmittel auf dem Schreibtisch steht. Das MBZ unterstützt Lehrerinnen und Lehrer für Sonderpädagogik im Rahmen seines staatlichen Auftrags herstellerunabhängig bei der individuellen technischen Ausstattung und Konzeption von Schülerarbeitsplätzen an den Schulen vor Ort.

  • Hilfsmittel- & Systemberatung: Das MBZ erprobt spezifische Hardware wie Braillezeilen, Screenreader und Vergrößerungssoftware und gibt fundierte, herstellerunabhängige Empfehlungen für den optimalen Arbeitsplatz im inklusiven Unterricht.

3. Kompetenzen für die Praxis

Die beste Technik und die besten Medien helfen nur, wenn sie in der Praxis sicher beherrscht werden. Das MBZ erarbeitet praxisnahes Wissen, damit Lehrerinnen und Lehrer für Sonderpädagogik ihre Schülerinnen und Schüler optimal befähigen können, barrierefreie Medien selbstständig zu nutzen.

  • Wissensdatenbanken & Praxisleitfäden (augenbit.de & screenreader.ssilv.de): Das MBZ gestaltet die Plattform https://augenbit.de für informationstechnische Bildung im Förderschwerpunkt Sehen aktiv mit und stellt dort umfangreiches Begleitmaterial bereit. Auf dem Portal https://screenreader.ssilv.de veröffentlicht das MBZ strukturierte Tastaturbefehle, verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen und praktische Hilfen für den schulischen Einsatz der Screenreader NVDA und JAWS.
  • Landesweite Lehrkräftefortbildungen: Über das staatliche LFB-Portal bietet das MBZ in ganz Baden-Württemberg praxisnahe Fortbildungen zu assistiven Technologien und barrierefreier Unterrichtsgestaltung an — speziell auf den Bedarf im Förderschwerpunkt Sehen zugeschnitten.
  • Wissenschaftliche Publikationen: Die Expertise des Teams erscheint regelmäßig in der Fachzeitschrift “blind sehbehindert” des Verbandes der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik.

4. Netzwerk & Bundesweite Gremienarbeit

Das MBZ arbeitet nicht isoliert — es gestaltet die Standards der Zukunft aktiv auf nationaler und internationaler Ebene mit:

  • Arbeitskreis der Medienzentren: Den bundesweiten E-Buch-Standard für elektronische Schulbücher hat das MBZ gemeinsam mit den Medienzentren der anderen Bundesländer maßgeblich entwickelt. Es steht im regelmäßigen, engen Austausch mit diesen Landesmedienzentren. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Kooperation im Netzwerk unter braille.bildung.hessen.de zur effizienten, gemeinsamen Nutzung digitaler Schulbücher.
  • Vertretung in der Bundesfachkommission: Die Leitung des MBZ vertritt das Land Baden-Württemberg offiziell in der Bundesfachkommission und entwickelt bildungspolitische und technologische Standards im Förderschwerpunkt Sehen bundesweit weiter.
  • Organisation bundesweiter Fachtagungen: Das MBZ organisiert und leitet zentrale Fachveranstaltungen sowie bundesweite Tagungen wie die AG IT Tagung, um den überregionalen Austausch über technologische Entwicklungen und Best Practices im Förderschwerpunkt Sehen aktiv voranzutreiben.

Kontakt & Erreichbarkeit

Das Team des Medienberatungszentrums und des Textservices steht Lehrerinnen und Lehrern für Sonderpädagogik aus ganz Baden-Württemberg beratend zur Seite.

  • Telefon: 0621 – 4969 – 122
  • E-Mail: medienzentrum@mbz-ilvesheim.de
  • Adresse: Schloss-Schule Ilvesheim, Schlossstraße 23, 68549 Ilvesheim

Berufliche Bildung

Fit für die Zukunft

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Schülerfirma KOMPASS beim Auffüllen des Getränke- und Snackautomaten
Schülerfirma KOMPASS beim Auffüllen des Getränke- und Snackautomaten

Berufliche Orientierung

Viele Schülerinnen und Schüler – viele Wege 

Es liegt uns sehr am Herzen für jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler die passende individuelle Anschlussmaßnahme zu finden. Dies gelingt uns durch:
  • Einfühlsame Begleitung: Wir hören sensibel auf die Wünsche der Schülerinnen und Schüler.
  • Praktische Erprobung: Nachschulische Möglichkeiten werden in Praktika und Hospitationen ausprobiert und gemeinsam reflektiert.
  • Stärkenorientierung: Kompetenzanalysen und gemeinsamer Austausch helfen uns, individuelle Potenziale aufzudecken und daran anzuknüpfen.
  • Starke Netzwerke: Wir stehen im engen und kontinuierlichen Austausch (Einzelgespräche, runde Tische, Berufswegekonferenz) mit allen Partnern (Sonderpädagogischer Dienst, Agentur für Arbeit, Eingliederungshilfe, Integrationsfachdienst, nachschulische Einrichtungen, Eltern und Erzieher)
  • Vielfältige Anschlussmöglichkeiten: Vorbereitungsjahre (FSJ, BFD, BVB, VAB, BVE, KoBV) Werkstatt für Menschen mit Behinderung, Förder-und Betreuungsbereich, duale Ausbildung, Berufsfachschule, Berufskolleg, berufliches Gymnasium.

Im engen Austausch mit allen beteiligten Kooperationspartnern (Agentur für Arbeit, Eingliederungshilfe, Integrationsfachdienst, nachschulische Einrichtungen, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher), durch sensibles Hören auf die Wünsche der Schülerinnen und Schüler, Ausprobieren von nachschulischen Möglichkeiten in Praktika und Hospitation und Reflektieren dieser; wie auch den Erwerb von Kompetenzen ist es uns wichtig für alle Jugendlichen einen individuell angepassten Weg zu gehen. Ziel ist es einen möglichst passenden Platz für jeden zu finden.

Berufliche Orientierung 

Bildungsgang GENT

Berufliche Bildung ist in allen Stufen im Bildungsgang GENT im Bildungsplan verankert. Über das Kennenlernen von verschiedenen Berufen in der Grundstufe, das Ausprobieren verschiedener Tätigkeiten, dem Erlernen von Schlüsselkompetenzen und ersten Hospitationen in Berufsfeldern in der Hauptstufe liegt der Schwerpunkt in der Berufsschulstufe dann ganz auf der Vorbereitung auf das nachschulische Leben mit den Bereichen: Arbeit, Wohnen und Freizeit. Ein Schwerpunkt des Unterrichts im Bereich Arbeit liegt daher auf der Vermittlung von Inhalten, die eine mögliche berufliche Tätigkeit abbilden. Schülerinnen und Schüler mit komplexen Beeinträchtigungen werden entsprechend ihren Fähigkeiten an praktische Tätigkeiten und kleine Dienstleistungen herangeführt bzw. auf tagesstrukturelle Teilhabeangebote vorbereitet.

Welcher Arbeitsbereich es auch immer sein wird, wir wünschen uns, dass die Schülerinnen und Schüler gerne dort sind, sich entfalten können und sich am richtigen Platz fühlen. Manchmal sind die Vorstellungen der Schülerin/des Schülers, der Eltern, der Lehrkräfte oder anderer einbezogener Personen unterschiedlich. Als zentrales Element, um die nachschulische Zukunft zu planen, finden in den drei Jahren der Berufsschulstufe im Regelfall zwei Berufswegekonferenzen statt.

Weitere wichtige Themen sind das Wohnen, die Gestaltung der Freizeit, Selbstständigkeit und Eigenaktivität, Orientierung und Mobilität, die eigene Identität und das Leben in der Gemeinschaft/ Gesellschaft, Kommunikation/ kompetente Äußerung der Bedürfnisse, der Umgang mit der eigenen Behinderung und den eigenen Hilfsmitteln. 

Bildungsgang GHRL

Die Berufliche Orientierung bekommt im Bildungsplan der Sekundarstufe 1 und in der Verwaltungsvorschrift Berufliche Orientierung eine besondere Rolle zugewiesen. Als Leitperspektive findet Berufliche Orientierung tagtäglich fächerübergreifend statt und wird zudem durch diverse Projekte gestärkt.

Wir bieten:

  • Projekt "Träumen ist erlaubt!": Spielerisch-Kreative Auseinandersetzung mit dem Traumberuf und den eigenen Stärken
  • Schulpraktika mit individueller Begleitung bei Bewerbung oder im Praktikum
  • Kennenlernen der Rehaberatung der Agentur für Arbeit mit anschließender psychologischer Testung
  • Portfolio nach Schulkonzept der beruflichen Orientierung
  • BOaktiv Kompetenzanalyse
  • Berufswahl-App (Testphase)
  • Besuch der Jobmesse "JobsForFuture"
  • Besuch des Seminars "Schule fertig, und was dann?" des Blinden- und Sehbehindertenverbands Südbaden e.V.
  • Betriebserkundungen
  • Individuelle Begleitung beim Finden eines geeigneten Übergangs (Hilfe bei Bewerbungen, Hospitationen, Kontaktaufnahme mit Kooperationspartnern etc.)
  • Berufswegekonferenz zum Festlegen des Anschlussweges


Link zum Portfolio:

https://nextcloud.sbbz-ilvesheim.de/s/BP8rLr56DF3zz8s



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Ein imposantes, mehrflügeliges Gebäude im Schlossstil dominiert die Szenerie. Die Architektur zeichnet sich durch eine klassische Symmetrie aus, wobei die Fassade in hellem Weiß gehalten ist und durch kräftige, orange-rote Fensterrahmen sowie Akzente an der Dachlinie kontrastreich hervorgehoben wird. Das Gebäude verfügt über mehrere Stockwerke mit zahlreichen Mansarddachfenstern unter einem dunklen Schieferdach. Ein kleiner, spitz zulaufender Turm ragt aus dem Komplex hervor und verleiht dem Bauwerk eine elegante Silhouette.

Im Vordergrund befindet sich ein grauer Steinsockel, der als Träger für eine Informationstafel dient. Er steht auf einer gepflasterten Fläche in einer weitläufigen, intensiv grünen Parkanlage. Saftig grüne Rasenflächen werden von gepflegten Gehwegen aus dunklem Asphalt oder Stein durchzogen. Niedrig geschnittene, akkurat geformte Hecken gliedern die Gartenlandschaft und führen den Blick zum Gebäude hin.

Auf der linken Seite ragt ein großer, dicht belaubter Baum in das Bild, während auf der rechten Seite kleinere Sträucher und Bäume zu sehen sind. Mehrere hohe, schlanke Masten stehen im Gartenbereich bereit. Der Himmel ist vollkommen wolkenlos und in einem strahlenden Blau gehalten. Das klare, helle Tageslicht sorgt für deutliche Kontraste und wirft lange Schatten auf den Rasen, was auf einen sonnigen Tag hindeutet.
Schloss Ilvesheim

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Adresse

Schloss-Schule Ilvesheim
Schlossstraße 23
68549 Ilvesheim
Deutschland

Kontaktdaten

Telefon: +49 (0) 621 / 4969-0
E-Mail:  poststelle@sbbzint-ilv.kv.bwl.de
Web: https://schloss-schule-ilvesheim.de/

Anfahrt

Die Schloss-Schule Ilvesheim ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Hinweis: Dies ist eine Projektseite zum 200-jährigen Jubiläum.